Also die Bullterrier sind doch nicht gefährlich!

''Der kleinere Staffordshire Bullterrier wurde im 18. Jahrhundert von englischen Bergleuten gezüchtet. Ihre Funktion lag damals hauptsächlich darin, Ratten zu vernichten und auf die Kinder aufzupassen.''

''Ziel der Zucht des American Staffordshire Terriers war nicht mehr, wie beim Englischen Staffordshire Terrier, ein Kampfhund, sondern ein reiner Familienhund, mit möglichst hoher Toleranz gegenüber Kindern.''
Es ist schon ein Witz... da scheint bei der Zucht einiges, wenn nicht alles in die Hosen gegangen zu sein - aber das ist ja nichts Neues, wenn der Mensch überall eingreifen will 
Eine Freundin meiner Tochter hat einen American Staffordshire Bullterrier - ein absolut unglaublich verschmustes, liebes Tier. Aber wenn irgend eine brenzlige Situation vorkommt, z.B. mit anderen Hunden, wenn sie in Stress kommt, sich in die Enge getrieben fühlt und sich zu wehren beginnt, dann könnte man schon Angst bekommen!
Ich selber würde nicht mal meine Belgische Schäferin, die so verschmust wie eine Stubenkatze ist, mit kleinen Kindern alleine lassen!
Im Endeffekt sind das Tiere, die ursprünglich auf den Wolf zurückgehen und diese Gene lassen sich nun mal nicht ausschalten. Und bei diesen Kampfhunden ist das Agressionspotential einfach definitiv höher als bei einem Pudel oder Labrador.
Ein Wesenstest ist schon OK, aber auch der kann nicht die Garantie geben, dass nie was passiert - das Verhalten kann sich ja innert Monaten oder Jahren verändern.
Die alleinige Hauptverantwortung hat einfach der Halter und genau hier sollte man ansetzen: wenn ein solcher Typ - ob er's nun mit diesen Hunden gut meinte und sie aus eine Loch retten wollte oder nicht - drakonisch bestraft würde, dann würde auch besser auf die Viecher aufgepasst werden. Es kann einfach nicht angehen, dass gleich 3 solcher Hunde überhaupt die Möglichkeit haben, im Bereich eines Kindergartens frei herumzulaufen! 
Bei solchen Leuten geht's NUR über den Geldsäckel - da sollte man halt auch so durchgreifen wie bei den Schnellfahrern - vielleicht mal 1 oder 2 Monatslöhne als Busse - das hätte erzieherisch bestimmt praktisch 100% Erfolg.
Das Problem sind nun mal die Hundehalter und deren Verantwortungsbewusstsein.
Aber eigentlich ist's doch wie im Strassenverkehr: auch hier sind viele Leutre unterwegs, die sich gar nicht bewusst sind, welche Kräfte da wirken und was sie damit anrichten können - bis es dann man crash, dann wissen sie's. Da könnte man auch in der Ausbildung noch viel mehr machen, indem man ihnen Sinnvoilleres beibringt, als rückwärts um eine Kurve zu fahren - so einen Schwachsinn, den in seinem Autofahrerleben nie mehr jemand machen wird 