Beiträge von tornado

    Ausserdem gibts nach einer bestimmten Zeit eh fremde Akkus einzeln zu kaufen. Mit ein bisschen Geschick kann man den im Notfall sicher selber wechseln.

    Zitat

    Original von Balthazzar


    Man sollte immer das tun was man am bessten kann. und Wenn die Schweiz scheisse in der Landwirtschaft is, sollte sie sich besser auf was andere Konzentrieren. Wieso sollten wir fähig sein selbstversorger zu spielen, wenn wir mit unseren Nachbar gut auskommen und Hand in hand besser voran kommen?


    Da gebe ich DLS durchaus recht, diese Abhängigkeit kann problematisch sein.
    Wenn das Klima grossflächig Kapriolen schlägt, und so zB. die Ernte für bestimmte Gewächse stark einschränkt so schaut jedes Land erstmal für sich. Exportiert wird dann was übrig bleibt, im Extremfall nichts. Klar gibts da auch Langzeitverträge, aber ob die im Ernstfall halten würden, tja....
    Oder so Fälle wie die Vogelgrippe, BSE usw. Da werden die Grenzen für diese problematischen Güter auch noch bald mal geschlossen.


    Ausserdem sind sich wohl die wenigsten hier im Klaren über die Verhältnisse in der Landwirtschaft hier und in den EU Ländern. Damit Bauern hier Direktzahlungen bekommen müssen sie Auflagen zu so ziemlich allem einhalten, und das sind viele Auflagen wo man sich des öfteren an den Kopf langen muss. So darf zB. ein bestimmter Anteil der Fläche bis zu einem bestimmen Datum nicht gemäht werden, damit sich dort die Käfer usw. fröhlich vermehren können. Lässt man Fläche gänzlich unbearbeitet, kriegt man dafür zB. auch Direktzahlungen. Die Auflagen für den Tierschutz, die Bauten, die Düngung usw. werden natürlich auch von Jahr zu Jahr verschärft, selbstverständlich ohne Preiserhöhung, meistens eher einer Senkung. Davon kriegen die Konsumenten nie was mit, da dazwischen meist ein Grossverteiler steckt der auch steigende Löhne und Quersubventionen für Prix Garantie/M-Budget zu bezahlen hat. Diese Produkte wurden nicht nur durch Einsparungen in der Produktion günstiger, da wird schlichtweg einfach andernorts gespart.
    Auflagen im Ausland? Minimal..... dafür massiv günstigere Maschinen, Baukosten, Lohnkosten, Futter-, Schädlingsbekämpfungs und Düngemittel. Tja, die Schweiz ist ein teures Pflaster, wieso sollen dann die Produkte die gleichen Preise haben wie im Ausland? Dass die meisten Betriebe dort sowieso eine Grössenordnung und Industrialisierung besitzen, die hier nicht denkbar ist (aus landschaftlichen, markttechnischen und auch gesellschaftlichen Gründen) bringt dann die meisten dazu zu sagen, dass eben die Schweiz nicht für Landwirtschaft taugt. Natürlich taugt sie, aber nur wenn man gleiches mit gleichem vergleicht. Es würde sich auch kaum jemand getrauen ein IKEA Möbel mit einem echten Qualitätsmöbel zu vergleichen.
    Übrigens sind Direktzahlungen und Subventionen in der Landwirtschaft auch in der EU und anderen Ländern gang und gäbe. Zum Teil wurden die Preise auf diese Weise so massiv gesenkt, dass es nicht mal mehr in Ländern mit den allergünstigsten Bedingungen rentierte etwas anzubauen.


    Lorward: Die wandern einfach mitsamt ihren besten Leuten ab und nehmen das Know-How mit. Der Rest ergibt sich dann von selbst. Technologiefirmen lösten dieses Problem in der Vergangenheit übrigens so, dass in der Schweiz nur noch die Entwicklung und Forschung blieb, und die Produktion schon lange ins Ausland verlegt wurde. Was hier blieb an Produktionen sind vor allem Werke für die Präzisionsindustrie. Uhren, Feinmechanik usw. Fragt sich nur wie lange, der Vorsprung der Schweiz ist in der Hinsicht sicher nicht uneinholbar...


    Edit: Und damits jetzt nicht wieder heisst, die Bauern können nur jammern (wobei ich zwar ganz und gar keiner bin) noch ein Nachtrag: Ich will die schweizer Bauern nicht allesamt in Schutz nehmen. Es gab und gibt viele, dies effektiv besser sein lassen würden. Mangelnde Weiterbildung, Anpassungsfähigkeit und Realitätsnähe sind weit verbreitet und geben den Bauern hierzulande ihr typisches veraltetes Bild. Das kann so nicht weitergehen, aber ein langsames ausrotten (das ist ja ganz klar das Ziel der momentanen Politik, wird auch so zugegeben) wird auch unvorhersehbare Folgen haben. IMHO sollte hier vor allem in den Bergregionen usw. mal irgendwie ein Konzept ausgearbeitet werden, wie man sicherstellen kann, dass die Landschaftspflege intakt bleibt. Sprich, weniger Betriebe und Leute, dafür gezielt auf die Pflege hin arbeiten, nicht pseudomässig per Subventionen die ganzen Kleinstbetriebe erhalten.
    Ausserdem wollte ich halt mal auf die verquere Situation in der Landwirtschaft weltweit hinweisen. Die WTO wird mit ihren Regelungen das ihrige tun, um das noch zu verschlimmern...

    Zitat

    Original von DarkLordSilver
    Die EU ist auch auf uns angewiesen, nicht nur wir auf Sie.


    Sie definitiv weniger auf uns, als wir auf sie....
    Was würden sie verlieren? Ja evt. hätte sie dann einen schlechten Ruf in der Schweiz und ein paar Luxusuhren weniger :applaus

    Zitat

    Original von Lorward
    oder in der Migros, lasse es aber wohl kaum aus Russland importieren...


    Und woher hats die Migros? Aus ein paar Grossbäckereien, die schlussendlich auch nichts anderes machen, als die KMU zu schrotten....
    Wenn du auch nur ein wenig konsequent sein willst (was ich im Falle der Lebensmittel durchaus auch befürworte!) müsstest du dich noch gegen vieles anderes wehren.

    Wenn du in die fstab /download schreibst, dann sucht er nicht in /mnt oder /media, sonder versucht direkt in /download zu mounten, also im Wurzelverzeichnis! Du musst nun also entweder in fstab auf /mnt/download verweisen, oder /download erstellen :)


    -a brauchts nicht in diesem Fall


    Eigentlich sollte
    mount /mnt/download
    reichen, wenn der Eintrag in fstab richtig ist. Denn dann nimmt er einfach die Optionen und Angaben aus fstab und mountet.