ZitatOriginal von RedRevelation
Jein. Resp. hier gibts ein Missverständnis. Dass der Staub krebserregend ist, ist klar bewiesen.
Was ich meine ist die Quantifizierung. Es gibt nur eine "Studie" die behauptet dass 3700 Menschen jedes Jahr durch Feinstaub sterben. Und diese ist total lächerlich. Diese meine ich.
Wenn Feinstaub aufgrund der angelagerten kanzerogenen Stoffe krebserregend ist, dann ist auch klar, dass der bis in die tiefsten Lungenverästelungen eingeatmete kanzerogene Feinstaub eben irgendwann und irgendwo - da er eben sogar ins Blut übergehen (!!) und dort selbst die Blut-Hirnschranke überwinden kann (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) - eben auch zusätzliche Tote provoziert. Ob das 3700 oder 3810 oder 2455 oder 1730 oder 45 pro Jahr sind, ist eigentlich völlig nebensächlich, es ging nur darum zu zeigen, dass es nicht vernachlässigbar ist (wobei auch ein einziger nicht vernachlässigbar wäre, es wäre halt bei so kleinen "Zahlen" epidemiologisch nicht mehr nachweisbar. - JEDER EINZELNE, der durch den Einsatz von DPF bzw. durch die Verminderung der Feinstaubbelastung vermieden werden könnte, ist EINER ZUVIEL!
Bei der Klimafrage kann ich Dir teilweise schon zustimmen (in dem Sinn, dass das nicht die absolute alleinseeligmachende Wahrheit ist und sein kann, schon nur deshalb, weil die Basis Berechnungen und Abschätzungen sind.
Eine notwendige Verallgemeinerung von Durchschnittswerten mit verschiedenen (allerdings dokumentierten) Annahmen, kann die Realität nie vollständig und exakt wiedergeben.
Aber besser kann man es wohl nicht machen - sonst schreib doch am besten an das IPCC ;))
Beim Bericht mit dem Versuch einer Quantifizierung der durch den Feinstaub möglicherweise verursachten zusätzlichen Todesfälle (denn das ist es, nicht mehr und nicht weniger) hingegen sicher nicht.
Hast Du den Bericht gelesen? Nein, Du hast einfach ein paar Weltwoche-Zitate angegeben.
Kannst Du beurteilen, ob das möglich oder unmöglich, belegbar oder Schachsinn ist?
Nein, kannst Du nicht und auch der Weltwoche-Journalist nicht - sorry, ich habe Erfahrung mit den Recherchen der Journalisten - die sollen über Themen schreiben, von denen sie etwas verstehen (Politik, über das Rütli und die Familie, Belletristik, die bösen Banken, Wanderungen, Ferien usw. ich hatte die Weltwoche jahrelang abonniert ;)) oder es den Wissenschaftsjournalisten überlassen.
Ich kann das jedenfalls nicht beurteilen und ich stehe dazu, aber ich vertraue in diesem Punkt meinen Kollegen, die notabene als bestandene promovierte Toxikologen mit langjähriger Erfahrung mit epidemiologischen Studien und deren Interpretation sicher glaubwürdiger sind, als Du oder ein Weltwoche-Journalist, der glaubt, einen Skandal aufgedeckt zu haben.
Woher nimmt sich eigentlich ein Maturand oder Student die masslose Arroganz, Arbeiten von Experten einfach so als Schwachsinn abzutun? Finde ich unglaublich! ![]()
Da lobe ich mir doch nach wie vor die altbewährte Einstellung
Schuster bleib' bei Deinem Leisten. ![]()