ZitatOriginal von Skoalman
Lies mal den Beitrag meines Links oben.
Ich hab da mal quer drin gelesen und musste sagen, dass das rein vom Deutsch her einen ziemlich dürftigen Eindruck machte. Klar, das muss nicht heissen, dass es auch technisch nicht korrekt wäre, aber es macht halt keinen besonders seriösen Eindruck, wenn - notabene von einem Deutschen - pro Satz 4 Verschreiber und falsche Satzstellungen und komische Ausdrücke oder Wortverdoppelungen drinstehen...
Zitat
Ein sehr gutes Öl mit einem optimalen Additivpaket scheint doch einen wichtigen Einfluss auf die Lebensdauer des Motors zuhaben.
Das glaube ich sofort, aber ich kann nicht glauben, dass ein Castrol oder Motorex oder BP eine wesentlich abweichende und damit wesentlich schlechtere Additivzusammensetzung enthält als ein Panolin oder umgekehrt.
Wikipedia:
"Mit der Entdeckung der Polymere Ende der 1960er wurden damit die Mehrbereichsöle entwickelt. Diese Öle haben die Eigenschaft, dass sie bei unterschiedlichen Temperaturen ihre Viskosität nicht so stark ändern wie Einbereichsöle. Das ermöglicht es, im Sommer und im Winter das gleiche Öl zu benutzen und erleichtert das Starten des Motors bedeutend. Außerdem erfolgt bereits bei kaltem Motor eine schnellere Schmierung des Motors, so dass sich der durch Kaltstarts verursachte Verschleiß verringert. Diese Vorteile sind so gravierend, dass die Einbereichsöle schnell völlig vom Markt verschwunden waren. Die Chemiker der Ölhersteller stellten auch fest, dass es synthetische Stoffe gibt, die genauso gut schmieren wie Mineralöle und einige andere vorteilhafte Eigenschaften haben. Diese Eigenschaften ließen sich auch exakter definieren als beim Naturprodukt Erdöl.
Dies war die Geburtsstunde der Synthetiköle, die inzwischen überragende Eigenschaften haben. Sie lassen sich für sehr große Viskositätsbereiche herstellen, haben eine gute Kältefließfähigkeit, neigen nicht zum verkoken und sind sehr druck- und temperaturstabil. Druckstabil sind sie in zweierlei Hinsicht: zum Einen bauen sie einen sehr tragfähigen Schmierfilm auf, der auch unter extremen Belastungen nicht abreißt, zum Anderen wird die Struktur der Moleküle im Betrieb schwerer zerstört als beim Mineralöl. Für hochbelastete Sportmotoren können teilweise nur noch synthetische Motorenöle verwendet werden.
Die Viskosität beschreibt nur eine Eigenschaft eines Öls und enthält keinerlei Aussage zur Qualität, ist jedoch wichtig für die Einhaltung des korrekten Öldrucks. Ein zu hoher Öldruck kann Dichtungen beschädigen, ein zu niedriger die Lager beschädigen."
Das heisst doch nichts Anderes, als dass es einfach ein Mehrbereichs-Öl mit korrekter Viskosität sein muss - welcher Hersteller auf der Packung steht wird weniger eine Rolle spielen.
Natürlich ist es denkbar, dass es da minime Unterschiede gibt, die sich bei diesem oder jenem Motor positiv auswirken. Das kann die Erfahrung schon zeigen.
Aber ich kann mir auch schlecht vorstellen, dass ein Mech ein halbes Dutzend Öleüber eine Laufleistung von mehreren 10'000km testet und jedesmal die Zylinderdrücke kontrolliert und so das optimale Öl herausfindet. Der wird vielleicht von einem auf ein anderes umsteigen - ob das aber ein Öl mit den genau gleichen Viskositäten ist und zudem mit der gleichen Qualitätsstufe, bezweifle ich eher. In der Rgel wird es doch eher so sein, dass man von einem Allerweltsöl ("Mineralöl FAE Turbo 15W-40") auf ein teil- oder vollsynthetisches 5W-40 umsteigt (weil man sich positive Auswirkungen auf einen allfällig festgestellten Ölverbrauch verspricht).
nd da das zweite eingesetzte Öl derart viel besser ist (von der Grundbasis auch von der Viskosität her) wird man eben einen positiven Effekt feststellen.


