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Original von AdiZollet
Für die Beschleunigung ist (von der Motorenseite gesehen) von der Drehzahl und dem Drehmoment abhängig.
Aha - mindestens da sind wir uns schon mal einig 
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Es braucht beides Nm über eine möglichst lange Drehzahl.
Und genau DAS liefert ja eben der Turbobenziner (ein schlau konstruierter Turbo liefert zwischen 1500 und 6000rpm immer mehr Drehmoment als ein Sauger mit 50% mehr Hubraum) 
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Dodge Viper (die alte GTS): 615 NM bei 3.600 (80% bei 500 rpm) Max rpm bei 6000; 0-100 in 4,3
Ferrari 360 Modena 0-100 ebenfals in 4,3, Leistung in etwa gleich. Hat aber nur 373 Nm dreht aber bis ins Nirvana (Höchstdrehzahl weiss ich nicht aber Max PS sind bei 8250 rpm also deutlich höher als bei der Viper (Max bei rund 5000 rpm).
Beide sind etwa gleich Schwer beschleunigen in etwa gleich.
haben in etwa gleich viel PS aber Max Drehmoment und Max rpm sind Welten dazwischen.
Entscheidend ist halt eben die Übersetzung: das Drehmoment, das am Rad anliegt, beträgt in den ersten beiden Gängen (die normalerweise reichen, um mindestens 100 zu erreichen) das 2-3-Fache des Drehmoments, das an der Kurbelwelle anliegt!
Nun ist es natürlich auch so, dass Du die 615Nm mit der Vervielfachung über das Getriebe mindestens im 1. Gang gar nicht schlau auf die Strasse bringst! Beim Ferrari hingegen ist das überhaupt kein Problem - der muss ja fast 5000rpm haben um die moderaten 373Nm zu liefern, bei 2-4000rpm sind da läppische 200-300Nm vorhanden; d.h. da kannst Du einfach etwas Drehzahl geben, einkuppeln und Bleifuss 
Bei der Viper ist das hoffnungslos.
Also ganz so einfach kann man das nicht ''beweisen'' wollen. Da müssten wir schon die ganze Getriebeangelegenheit mitbetrachten.
Aber eigentlich müssen wir uns ja gar nicht den Kopf zerbrechen, wie man das mittels Getriebeübersetzung und Gewicht und Motordrehmoment un dDrehzahl zeigen könnte.
Es reicht, zu wissen, dass JEDE Durchzugsmessung eine Beschleunigungsmessung ist. Und bei der Durchzugsmessung entfällt (bis auf Ausnahmen, Wagen mit 600, 700 oder mehr Nm) das Problem der Traktion, das man bei 0-100 hat.
Da aber ein Auto mit einem Motor, der bei tiefen UND hohen Drehzahlen ein hohes Drehmoment liefert (eben ein Turbobenziner) bei einer Durchzugsmessung wesentlich besser dasteht als ein Auto mit einem Motor, der nur bei hohen Drehzahlen ein hohes Drehmoment zur Verfügung stellt, dann ist doch offensichtlich, dass die Beschleunigung (nicht aus dem Stand halt) vom Drehmoment bestimmt wird 
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Das Empfinden im Auto ist Unterschiedlich, so wird in der Regel der Turbobums als schneller Empfunden als ein Hochdrehen.
Auf dem Papier aber trzdem dann häufig ähnlich ausfallen.
Beim Durchzug ist das ein anderes Thema, dort kommt es auf Drehmoment an wenn es zum Beispiel um (wer ist schneller vom 2500 auf 5500 rpm) wird der Modena kein Land sehen.
Also, Rekapitulation:
Sauger: gute Beschleunigung, lausiger Durchzug (ausser mit grossen Hubräumen und entsprechend hohem Verbrauch)
Turbo: gute Beschleunigung, sehr guter Durchzug
Ich bevorzuge eindeutig das Bessere der beiden, nämlich gute Beschleunigung und viel besseren Durchzug bei insgesamt (in aller Regel) weniger Verbrauch 