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Original von RedRevelation
Beste Abhilfe gegen die augenblickliche Feinstaubhysterie: Grenzwert auf 150-200µg/m³ erhöhen :D.
Wir sind hier in der Schweiz und nicht in Frankreich 
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2. Staalich subventionierte ÖV-Busse fahren z.T. ohne DPF herum (bestes Bsp: St. Gallen).
Damit habe ich auch Mühe - hier müsste die öffentliche Hand mit gutem Vorbild vorausgehen.
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Fakt ist aber: Praktisch alle neue PKW's haben DPF. Ähnlicher Trend bei den Baumaschinen (18% d. Emissionen), obwohl hier DPFs schwieriger zu verwirklichen sind.
Neue LKWs haben auch praktische alle DPFs. LKW-Fuhrpark konnte in den letzen 5 Jahren den PM10 Ausstoss knapp halbieren.
Lange nicht alle neuen Diesel-PW's werden mit Dieselpartikelfilter (DPF) bestellt, weil's pro Marke nur eine Handvoll Modelle gibt mit DPF: Liste
Insgesamt haben heute nur 4% der Diesel-PW einen DPF! Dieser Anteil wird sogar bis 2020 erst auf etwa 36% angewachsen sein! (Quelle: BUWAL-Bericht Nr. 355 (2004))
Zudem: einige der günstigeren Modelle einer Marke, z.B. die BMW der 1er-Serie, haben so absolut unbrauchbare Gurken-Partikelfilter! Und zwar ausgerechnet BMW! Das sind einfach so aneinandergeklebte Röhrli, die Abgase blasen direkt durch und hinten wieder raus - die müssen nirgends gezwungenermassen durch den Zeolithen durch 
entsprechend lausig ist der Wirkungsgrad: um die 40-50% Bei modernen DPF erreicht man 99.9 und mehr %!
Aber die Herstellung ist natürlich entsprechend billiger - ist ja auch nötig, bei einer Billigmarke wie BMW 
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Abgesehen davon müsste man bei den aktuellen Werten von 150-250µg/m³ die Ausstösse massiv verkleinern. Nicht "alle-mal-80-fahren" etc. Politk-Aktionen.
Absolut einverstanden: Solche Hau-Ruck-Aktionen können höchstens das Gewissen (der Bevölkerung aber vor allem der Politiker) beruhigen, bringen aber nichts - aber das checken unsere Politiker wohl einfach nicht so schnell.
Das ist genau unsere Strategie: Keine Kurzschüsse, sondern langfristig wirksame Massnahmen. Wir müssen während des ganzen Jahres dafür sorgen, dass die Feinstaubbelastung tief bleibt.
Aktionsplan des BAFU gegen die Feinstaubbelastung: Wir tun was 
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Achja die Autodiesel ohne Partikelfilter machen keine 10% an der Feinstaubproblematik aus (glaube 7-8%). Komischerweise sind Sie aber das Feindbild der aktuellen Diskussion. Es ist doch offensichtlich, dass hier Anti-Auto-Lobbyisten dahinter stecken, und alle anderen Gutmenschen, denen Autofahren ein Dorn im Auge ist.
Dieser Trugschluss hängt genau mit der irrigen Meinung zusammen, dass Feinstaub = Feinstaub sei.
Das Problem ist, dass wir heute einen PM10-Grenzwert haben, die wirklich gefährlichen weil lungengängigen Partikel aber gewichtsmässig nur einen sehr kleinen Teil dieser PM10 ausmachen. Man müsste eigentlich PM0.1-Grenzwerte haben, dies ist aber politisch nicht opportun.
Entscheidend sind die Dieselrusspartikel und nicht die im Vergleich dazu rieseigen Eisenstaubkörnchen aus dem Schienenabrieb oder Staubemissionen aus dem Ackerbau, die bereits in der Nase herausgefiltert werden und damit gar nicht bis in die Lunge und vor allem nicht in die Blutbahn und damit ins Hirn gelangen können. Zudem sind diese ''grossen'' PM10-Teilchen nicht mit krebserzeugenden Kohlenwasserstoffen (z.B. PAK) überzogen wie die Dieselrusspartikel.