Ausserkantonal arbeiten > Steuern?

  • Also: Mach das mit dem Auto. Weil wenn du nie ein Auto angegeben hast und plötzlich hast du ein Auto und machst 11k-Kilometer, dann wird evt. schon mal noch nachgefragt. ;-) Wenn du nämlich einfach Autokilometer abziehst, aber kein Auto hast, das ist ganz klar Betrug und würde auch so geahndet.

  • bin in einen neuen Kanton gezogen, ist also meine erste Steuererklärung hier. Und ist auch mein erster Job sozusagen.


    700.- Pauschalabzug für Fahrrad ist korrekt. Allerdings ist dieser Betrag lächerlich.



    Ich kann mir einfach nicht vorstellen warum die Schweiz das Pendeln noch steuerlich vergünstigt. So oder so sollte der Betrag auf ein GA limitiert sein.

  • Naja, weil es einfach Leute gibt, die beruflich auf ein Auto angewiesen sind. Arbeite mal im Detailhandel: Wenn du da in gewissen Bereichen um 05.00 Uhr anfangen musst, "Proscht Nägeli" ohne Auto. Oder Bäckereien, oder Aussendiest... Kauf dir ein günstiges Auto (ABER ACHTUNG: Einfach hinstellen geht nicht: Du musst es anmelden, du musst zumindest eine Haftpflicht-Versicherung abschliessen (Sonst bekommst du keine Autonummer), du zahlst Verkehrssteuern. Also Fixausgaben pro Jahr dürften schon so bei 1000 CHF sein. Kann sich aber je nach dem schon lohnen. Du musst aber genau ausrechen, wieviel Steuern du bezahlst mit und ohne Autoabzug und schauen, ob du günstiger kommst.

  • Zitat

    Original von Vontobel
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen warum die Schweiz das Pendeln noch steuerlich vergünstigt. So oder so sollte der Betrag auf ein GA limitiert sein.


    Du bist lustig, kann ja nur von einem ÖV Fan kommen so ein Kommentar...


    Was soll man denn anderes machen als Pendeln? In der Stadt sind Wohnungen unbezahlbar und knapp, Jobs auf dem Land sind aber rar...


    Und es gibt immernoch genug Gemeinden die schlecht an den ÖV angeschlossen sind. Wir haben nur zu Stosszeiten Busse bis in unser Dorf - viel Spass wenn deine Arbeitszeiten nicht 08/15 sind oder du mal länger Arbeiten musst. Ausserdem habe ich mit dem ÖV pro Tag über 1h mehr Fahrzeit... für 18km(!!!) Weg.


    Und wie Sneak sagt, genug Leute sind auch am Arbeitsplatz aufs Auto angewiesen.

    "Es gibt auf der Welt drei Dinge wo Du sinnlos Kohle verpuffen kannst: Frauen, Computer und Autos."
    Sinclair

  • Wer sein Privatauto beruflich braucht kriegt doch von der Firma Kilometergeld, oder etwa nicht?
    Wieso sollte man denn dann noch Steuerabzüge machen können, ist doch alles bezahlt.


    Bei Personen, die für den Arbeitsweg drauf angewiesen sind, ist es imo in Ordnung wenn sie was abziehen können.
    Aber bei solchen, die einfach aus Bequemlichkeit oder aus Spass mit dem Auto fahren, obwohl der Weg mit dem Zug zumutbar wäre, finde ich einen maximalen Abzug in der höhe eines GA`s gerechtfertigt und nicht mehr.

  • Zitat

    Original von Inosin
    Wer sein Privatauto beruflich braucht kriegt doch von der Firma Kilometergeld, oder etwa nicht?
    Wieso sollte man denn dann noch Steuerabzüge machen können, ist doch alles bezahlt.


    Normalerweise gibts das Kilometergeld für das für die Firma gefahrene aber nicht für den Arbeitsweg.


    Zitat

    Aber bei solchen, die einfach aus Bequemlichkeit oder aus Spass mit dem Auto fahren, obwohl der Weg mit dem Zug zumutbar wäre, finde ich einen maximalen Abzug in der höhe eines GA`s gerechtfertigt und nicht mehr.


    Und was ist als zumutbar eingestuft?


    Ausserdem ihr ÖV Fans: Seid doch froh fahren die Leute Auto, ohne Autofahrer wäre eurer ach so toller ÖV noch viel teurer.

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    Sinclair

  • Zitat

    Original von Blackmagic
    Ausserdem ihr ÖV Fans: Seid doch froh fahren die Leute Auto, ohne Autofahrer wäre eurer ach so toller ÖV noch viel teurer.


    Dafür das Leben billiger weil man nie für die von den Autofahreren externalisierten Kösten aufkommen müsste ;-)


    (Fahre selber auch mit dem Auto zur Arbeit, ob der immensen Zeitersparnis).


    Bezgl Auto abziehen aber keins als Eigentum haben:


    Besitze auch keins und habe jeden Kilometer abgezogen. Du kannst ja auch ein Auto mieten (= nicht dein Eigentum) oder leasen (= auch nicht dein Eigentum!) und das abziehen.

    Marktplatz Bewertung
    Kiste 1: Sloti 800 TB
    Kiste 2: DLT3C @ 2.6GhZ
    ...
    Kiste 7 & Kiste 8: PhII 720BE, 8GB ram. 1x mit X25-m II 80GB & 4870, 1x mit indilinx MLC 32GB

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  • Ich habe jetzt auch shcon das Auto abgezogen obwohl ich es nicht immer hatte. Ich denke nicht das da gross Nachforschungen angestellt werden bei einem "vernünftigen" Arbeitsweg.


    Als sicherheit kannst du ja dann angeben du hättest das Auto von deinen Eltern o.ä. ausgeliehen. Imo darf man auch den Auto Arbeitsweg abziehen wenn man z.B. Roller fährt.

  • Zitat

    Original von Blackmagic


    Normalerweise gibts das Kilometergeld für das für die Firma gefahrene aber nicht für den Arbeitsweg.


    Hab ich auch nie behauptet. Meinte damit Kilometer währen der Arbeitszeit.


    Der nachfolgende Satz bezog sich auf den Arbeitsweg.


    Als zumutbar würde ich einen Weg von 1.5h von Tür zu Tür bezeichnen.

  • Wow, ernsthaft? Ich würde die Autozeit * 1.5 als zumutbar bezeichnen. Aber eben, dass ist ne schwierige Ermessensfrage.


    Zum Thema Steuererklärung, ich wundere mich doch sehr. Für Velo gibt's Pauschalabzug, dann kann man KM mit Roller/Töff ausweisen oder mit dem Auto. Massgeben ist der Arbeitsort auf dem Vertrag. KM die die Firma bezahlt, können natürlich nicht ausgewiesen werden. Deine Strecke wird mit Google Maps geprüft und auf gerade KM aufgerundet. Wie gesagt, massgeben ist wo dein Arbeitsort ist, nicht wo du effektiv hingefahren bist, denn das kann man dir nicht beweisen.


    Ich setze mich seit Jahren intensiver mit Steuern auseinandern, für die Erklärung habe ich ca. 3 Wochenende, da ich immer noch eine Einzelfirmenabschluss machen muss. ABer da lässt sich viel Geld rausholen, wenn man das sauber macht.

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    Entstehen bei sehr grosser Distanz zwischen Wohnadresse und Arbeitsort bei täglicher Heimkehr unangemessen hohe Fahrtkosten, können gemäss einem Bundesgerichtsentscheid nur die tieferen Kosten für den Wochenaufenthalt als berufsnotwendige Berufsauslagen anerkannt werden.



    Habe 3 Bundesgerichtsentscheide darüber gelesen. Jemand der 25 000 CHF Fahrtkosten abziehen kann hat einfach nur Glück. Meistens werden ungefähr 10 000 - 12 000 anerkannt (reine Schätzung meinerseits)

  • Schade wenn man im TG wohnt. Hast du die BG Links? Bis jetzt hatte ich damit nie Probleme. Im Moment hab ich ca. 100 km Tag, * 240 Tage = 24000 km und die zieh ich ab.

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  • Eben, wenn ihr in Scheiss-Kantonen wohnt, kann ich nichts dafür. In Luzern kannst du alles abziehen, basta.


    Betr. Auto abziehen und keines haben: Wenn du einfach angibst (Wenn du nicht mehr bei deinen Eltern wohnst), dass du 240 Tage pro Jahr das Auto deiner Eltern ausleihen konntest: Naja. Und wenn du ein geleastes Auto hast, musst das angeben, dass es geleast ist. ;-)


    Und betr. dem ganzen "Blablabla, wieso Auto so viel abziehen, ÖV nur so wenig": Man macht keinen Gewinn damit. Ich gebe sicherlich mehr Geld aus pro Jahr für das Auto, als ich von den Steuern abziehen kann. Ich lasse ja alleine pro Kilometer (mit einer 70l Tankfüllung komme ich etwa 600-620km) ca. 0.25 CHF fürs Benzin liegen bei meiner Karre. Da ist aber noch nichts anderes miteingerechnet.

  • Nein, das geleaste Auto muss man nicht angeben.
    Das ist nur für die Leute, die denken sie müssen die Karre angeben, kann man noch ein Häkchen machen dass es geleast ist und wird somit gar nicht versteuert.

  • Zitat

    Original von rovster
    Nein, das geleaste Auto muss man nicht angeben.
    Das ist nur für die Leute, die denken sie müssen die Karre angeben, kann man noch ein Häkchen machen dass es geleast ist und wird somit gar nicht versteuert.


    HALT: Ich rede nicht vom Vermögen! Ich rede vom Kilometer-Abzug: Dort musst du auswählen, ob es ein geleastes oder ein nicht geleastes Fahrzeug ist.