Atomausstieg - Ja oder Nein?

  • Es ist wahrscheinlicher dass eine Weinflasche einfach so ohne fremde Einwirkung berstet, als ein GAU in einem AKW der "Europäischen Generation"


    Wer gegen diese Energie ist, ist dumm und soll seinen Wollpulover anziehen und gleich ohne Strom leben.....meine Meinung. Wind um so etwas machen ist doch absolut dämlich. Diese Dinger sind sauberer als eure Toiletten und die Entsorgung wäre auch kein Problem, wären da nicht so viele Angsthasen die noch immer an Tschernobyl denken und NICHT wissen, wie es dort zum Unfall kam - nun aber einfach Angst vor Atomdingszeugs haben und das nicht in ihrer Nähe wollen.



    Und dass da oben das die Atomenergie 65Milllionen Menschenleben usw. passt NICHT zum Thema weil Atomkrafterke und Atombomben leider NICHT das gleiche sind.


    Wenn ich über AUTOmobile schreibe passt das AUTOmatische öffnen meines Hosenladens auch nicht zum Thema....

  • abgesehen davon wird es sowieso bald mal ein Leipstadt 2 geben, das Gösgen läuft noch weitere 20 Jahre und hinter dem Gebäude wurde der SBB bereits Fläche für ein neues AKW abgekauft..nur mal so nebenbei was alles läuft nebst dem Public-Shit.


    Die "Experten" sind sich eigentlich einig, das wir Schweizer wissen was wir wollen - jedoch einfach noch ANGST haben- aber es wird sie immer geben und es werden neue gebaut.... Strom vom Ausland ist ein Witz und as Fusionskraftwerk kommt leider noch gut 20 Jahre nicht....tjoa

  • Naja, man kann auch dramatisieren und den Weltuntergang direkt vor die Haustüre setzen. Dieses ewiggestrige Verhalten von euch Atomkraftgegnern mit eurer sturen Ideologie geht mir auf den sack. Ich bin nicht umbedingt pro Atomkraft aber ich bin auch nicht dagegen. Ihr verhindert den Bau von neuen technisch auf dem neusten Stand stehenden AKW's seit je her. Kein Wunder haben wir Störfälle bei den alten Rondeln. Statt sechs AKW's wie Heute könnte man drei neue bauen und die Alten abreissen. Diese drei würden die Stromversorgung für die nächsten zwanzig Jahre garantieren. Bis dahin wäre das Prinzip der Kernspaltung überholt und man könnte über Kernfusionskraftwerke sprechen.
    Aber nein, lieber Solarzellen die mit hochtoxischen Mitteln versetzt sind produzieren und als ökologisch verkaufen. Das die Endenergiebilanz einer solarzelle null bis negativ ist wird gutmütig unter den Teppich gekehrt. Lieber Windparks aufstellen, uii wie schön und effizient!
    Ihr kommt dauernd mit den Störfällen in AKW's und dem drohenden SuperGAU, gleichzeitig verweigert ihr aber den Bau von neuen sicheren AKW's. Tschernobyl und Harrisburg waren alte AKW's und zwar solche der ersten Stunde.All das ist etwa gleich doof wie jemandem vorzuwerfen sein alter VW Käfer sei lebensgefährlich, ihm aber gleichzeitig den Kauf eines neuen Autos zu verweigern.
    Das einzige Problem ist der radioaktive Abfall aber auch hier wären Lösungen vorhanden, die aber wiederum boykottiert werden.
    Vielleicht werdet ihr Typen mal realistischer und träumt nicht dauernd in euren utopischen Welten. Die Realität findet hier statt und nicht in Neverland!

    E8400 "Wolfdale" @3 GHz @ 1.2V, Asus P5E , OCZ DDR2 800 4x1Gb, HIS HD3870 512Mb, 2 x 320 Gb Samsung, Audigy 2, DELL 24" WFP (Full HD 1920x1200)

  • Also, ich sehe das so: Solange die Schweiz noch immer den Atommüll ins Ausland exportiert (grosse Teile nach Frankreich und die werfen das Zeugs mehr oder weniger ins Meer), kann ich es nicht so ganz verstehen. Wenn die Schweiz AKWs will, soll die Schweiz auch selber mit dem atomaren Müll umgehen und nicht in fremde Hände geben. Jedoch stehe ich auf Toastbrot, gekochte Eier, TV, PC, DVD-Player etc. das braucht alles Strom. Und die Schweiz kann noch nicht genug Strom produzieren, damit die AKWs abgeschaltet werden können. Deshalb denke ich so: Neue AKWs sollten keine Gebäut werden, bevor nicht endlich ein atomares Endlager in der Schweiz zustande kommt. Die AKWs sollte man noch so 50 Jahre laufen lassen. Danach sollte der Ausstieg aus der Atomenergie durchaus locker möglich sein, da dann so Sachen wie Wind-/Sonnen- und Wasserenergie auch in der Schweiz im grossen Stil realisierbar sein.

    Greeeeeeeeeeez SneakBite

    Einmal editiert, zuletzt von SneakBite ()

  • Bei Tschernobyl kommt noch dazu das die SIcherheitssysteme absichtlich abgeschaltet wurden UND - dass der Aufbau bei einem Störfall noch immer selbsttragend ist. Bei schweizer AKW's wird bei einem Störfall SOFORT und automatisch alles verriegelt und fällt ab.


    Wie ein Magnet, welches nicht magnetisch ist. Um das Papier am Kühlschrank halten zu können must DU das Magnet andrücken....sobald du nicht mehr kannst, fällt alles in sich zusammen - FERTIG und gesichert. In Tschernobyl war das Magnet magnetisch - was natürlich unter umständen das Blatt eben nicht fallen lässt....


    Oder um es noch anders zu beschreiben: Das System läuft nur auf einem bestimmten Niveau und um das Niveau halten zu können, muss alles laufen - es ist nicht selbsttragend - sobald was ausfällt oder nicht geht oder stört - stellt alles ab. Ist Meldepflichtig (auch dinge die nicht zum abstellen führen) aber niemals gefährlich..wird nur schön in Szene gesetzt.....

  • Zitat

    Original von SneakBite
    Danach sollte der Ausstieg aus der Atomenergie durchaus locker möglich sein, da dann so Sachen wie Wind-/Sonnen- und Wasserenergie auch in der Schweiz im grossen Stil realisierbar sein.



    eben nicht. Windräder und Solarzellenkacke sieht verschissen aus und wie du ja schon gelesen hast, ist die Bilanz 0 oder negativ. Um eine kleine Gemeinde durch solarzellen mit Strom zu versorgen müsstet du wohl ganze Berge mit dem kack zudecken. Sieht wunderbar aus und ist für die Umwelt um ein vielfaches Schädlicher als ein ganzes AKW.


    Im AKW kommt das zur kühlung verwendete Wasser nach dem Austritt sauberer raus, als es von z.B. der Aare gezogen wird....


    Schon nur eine kaputte Solarzelle im Wald ausgesetzt weil er die entsorgung nicht zahlen will - welcher Chemiker rechnet aus mit wieviel Wasser man den Schaden verdünnen muss?


    Das wird sich auch in 20 Jahre nicht ändern da man hier kein Geld investiert - weil jeder weis dass die Bilanz nicht gut genug ist.


    Und solange eben die Gegner und Neutralen keinen "Müll" in der Schweiz wollen, gehts halt ned....

  • Mich würd mal interessieren wie man den Atommüll brauchbar entsorgen kann? (Und das nicht zum flamen, sondern weils mich wirklich interessiert?)

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  • Zitat

    Original von Mannyac
    Mich würd mal interessieren wie man den Atommüll brauchbar entsorgen kann? (Und das nicht zum flamen, sondern weils mich wirklich interessiert?)


    Brauchbar entsorgen? Wie meinst du das?.....damit man einen Nutzen hat beim entsorgen?....geht nicht. Aufbereitung und dann entsorgung und zu betonieren....


    mich würde interessieren wie man die Halbwertszeit künstlich verringern könnte ;)

  • Zitat

    Original von SneakBite
    da dann so Sachen wie Wind-/Sonnen- und Wasserenergie auch in der Schweiz im grossen Stil realisierbar sein.


    Wasser ja, wird ja auch bereits im grossem Unfang gemacht und ist sicher auch sinnvoll. Aber ökologisch ist auch das keineswegs unbedenklich :D
    Wind- und Sonnenenergie hingegen werden in der Schweiz nie eine alzu grosse Rolle spielen.

    "It really is as useful as a snooze button on a smoke alarm" Jeremy Clarkson


    "Wennsd den Baum siehst, in den du rein fährst, hast untersteuern. Wennsd ihn nur hörst, hast übersteuern" Walter Röhrl

  • Zitat

    Original von SneakBite
    ...da dann so Sachen wie Wind-/Sonnen- und Wasserenergie auch in der Schweiz im grossen Stil realisierbar sein.


    Wasserenergie?


    kam nicht mal im Kassensturz, dass Pumpspeicherkraftwerke auch Drecksschleudern sind, da bei ihnen in der Nacht mit "dreckigem" Strom ausm Ausland raufgepumpt wird?


    Flusskraftwerke ja ... aber nur wenn die Kraftwerke die Restwassermengen einhalten und dafür sorgen, dass Pegelunterschiede nicht zu schnell gemacht werden. sonst bekommen sie Probleme von Fischern :droh


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  • Zitat

    Original von tornado


    Wasser ja, wird ja auch bereits im grossem Unfang gemacht und ist sicher auch sinnvoll. Aber ökologisch ist auch das keineswegs unbedenklich :D
    Wind- und Sonnenenergie hingegen werden in der Schweiz nie eine alzu grosse Rolle spielen.


    da gibts dann aber so lustige tatsachen wie etwa die grimselstauseen, bei denen sie in der nacht mit dem billigen atomstrom wieder wasser hochpumpen (!) weil ansonsten der speicher auf dauer nicht ausreichen würde :rolleyes


    btw. bei einem druckleitungsbruch am grande dixence (wasserkraft !) starben im jahr 2000 auch drei menschen nur weil eine schweissnaht nicht in ordnung war und man experimentell eine neue legierung verwendet hat :rolleyes

  • Zitat

    Original von Saemu
    Brauchbar entsorgen? Wie meinst du das?.....damit man einen Nutzen hat beim entsorgen?....geht nicht. Aufbereitung und dann entsorgung und zu betonieren....


    mich würde interessieren wie man die Halbwertszeit künstlich verringern könnte ;)


    Okay, dann kanns auf Dauer auch keine Lösung sein. Aufbereitung braucht auch wieder eine gewisse Energie und Einbetonieren.. naja.

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  • Ich rede auch nicht von 20 sondern von 50 Jahren. ;-) Vor 50 Jahren wussten die Leute noch nicht einmal, wie man Solarzellen schreibt. ;-) Der technische Fortschritt wird sicherlich einiges wettmachen. Auch die anderen Techniken müssen noch weiterentwickelt werden. Das ist klar. Ich bin absolut kein Atomgegner, ich sage, die Schweiz ist darauf angewiesen. Jedoch sollte man immer auch die anderen Techniken weiterentwickeln.


    Zur verringerung der "Strahlungs-Zeit": Der SVP Nationalrat Freysinger hat ja eine Motion eingegeben glaube ich für die schnelle Erstellung eines Endlagers, da eine schweizer Firma herausgefunden habe, wie man die Stäbe verbrennen kann, dass keine radioaktive Strahlung austritt und sie nachher auch nicht mehr strahlen. Jedoch lies die Firma gestern im Blick verlauten, dass sie nur eine Technik entwickelt haben, wie man die Halbwertszeit der Stäbe halbieren könne, indem man sie mit Protonenstrahlen beschiesst. Diese würden aber dann immernoch tausende von Jahren Strahlung abgeben und die gesamte Technik sei erst in den Versuchsreihen, somit sei erst in vielen Jahren von der Realisierung dieses Prinzips zu sprechen.

  • Zitat

    Original von SneakBite
    Vor 50 Jahren wussten die Leute noch nicht einmal, wie man Solarzellen schreibt. ;-)


    Zu schade wurden Solarzellen ziemlich genau vor 50 Jahren schon für den Einsatz auf Satelliten getestet ;)


    Und alle reden immer von der Verbesserung des Wirkungsgrades. Da wird sich in absehbarer Zukunft aber nicht wirklich viel ändern, da stehen zuviele physikalische Grenzen im Weg. Kommt hinzu dass Zellen mit hohen Wirkungsgraden normalerweise auch gerade die sind, die besonders viel Energie bei der Herstellung benötigen.
    Allerdings ist das verbreitete Argument, dass die Energiebillanz von Solarzellen oft negativ sei auch wieder Blödsinn aus dem gegnerischen Lager. In der Schweiz eingesetzte (also an sowieso schon nicht gerade toller Lage) Solarzellen erreichen die positive Bilanz üblicherweise nach 4-8 Jahren (je nach Ort in der Schweiz und Art der Zellen). An besser geeigneten Orten und mit üblichen Laufzeiten von 20-30 Jahren sieht das doch schon deutlich anders aus als oft propagiert.

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    Einmal editiert, zuletzt von tornado ()

  • Halbwertszeit der Strahlung der Stäbe halbieren?


    Das muss ein Missverständnis sein - OK, ist einige Jährchen her, aber so viel ich noch aus der Atomphysik weiss, ist die Halbwertszeit einer radioaktiven Substanz (eines Nuklids) unveränderlich, das ist eine spezifische Eigenschaft des jeweiligen Elementes ;)


    Cäsium hat z.B. eine Halbwertszeit von 30.2 Jahren, d.h. nach 30.2 Jahren ist nur noch die Hälfte der instabilen Atomkerne, die spontan zerfallen, vorhanden, nach weiteren 30.2 Jahren nur noch ein Viertel usw.



    Wenn die geile Firma aber die Halbwertszeit der Stäbe durch Protonenbeschuss halbieren kann und das anschliessend grad nochmal und nochmal macht, dann könnten sie die Strahlungszeit ja durch genügend häufigen Beschuss auf wenige Monate reduzieren, dann könnte man das irgendwo verlochen und nach paar Monaten wäre keine Gefahr mehr vorhanden! Geilo! :applaus


    Ich glaube, die haben sich grad mehrere Nobelpreise verdient - und steinreich werden sie auch noch :bow2


    Naja, Blick halt :totlach

    "Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung von 0 auf 100 km/h sind interessante statistische Werte - Werte, die Sie allerdings kaum je verwenden werden. Unser Ansatz im Hinblick auf die Leistung basiert auf der täglichen Fahrpraxis. Eine schnelle Beschleunigung beim Überholen mit wenig Gangwechseln ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal. Sofort verfügbare Kraft bedeutet eine grössere Kontrolle. Und mehr Spass. Sie können sich auf die kultivierte Kraft von SAAB verlassen."

  • Echt? Hmm, ok, wiedermal was gelernt. Man lernt ja nie aus. :-)


    @ Sharky:


    Ich habe den genauen Wortlaut nicht mehr im Kopf. Oder die Radioaktivität halbieren. Irgendsowas. Freysinger hat sich auch gegenüber Blick so geäussert, dass er sich nicht weiter bei der Firma informiert habe, er aber nicht gewusst hatte, dass die Technik noch in den Kinderschuhen ist. Jeder 2. liest den Blick, den Artikel von gestern muss doch auch sonst noch jemand gelesen haben.

    Greeeeeeeeeeez SneakBite

    Einmal editiert, zuletzt von SneakBite ()

  • SneakBite


    Trau dem Blick nicht und dem Freysinger auch nicht, der ist in etwa so blöd wie ne Tomate.

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