fiber7 von init7

  • Zitat

    Original von GP
    Frag doch bei PC Engines direkt nach, sind direkt um die Ecke und äusserst nett :)


    Ja der Herr Dornier ist sehr nett und kompetent. :)

    plex@truenas: i7-9700, 64GB DDR4 RAM, 18*10TB, 4TB NVMe

    mobile@osx: Macbook Air M1

    desktop@win11: Ryzen 5700G@4.4GHz, 64 GB DDR4, RTX 3070 8GB, 16TB HDD, 8TB SATA SSD, 2TB NVMe

  • Per 1.8. hab ich fiber7 aufgeschaltet, hat leider nicht gefunzt. Heute war dann noch der Techniker von der Swisscom da und jetzt gehts.


    Ich hab den neuesten pfsense mit einem apu 4gb board, der router ist im bridged mode und die pfsense schafft mit Speedtest ca 380mbit. Das ist schon sehr wenig, da haette ich mehr erwartet. Setup ist eigentlich sehr einfach, wenige rules, ein bisschen trafic shaping. VPN hab ich nicht mal getestet. CPU ist am idlen, Ram auch ziemlich, es scheint also der Bus zu sein oder die NICs sind einfach scheisse. Ich schaue mal was man noch so rauskriegt.


    lg
    hitch

    Media: Synology 2x2TB , Popcorn v8, Sonos ZP120, ZP90, 2 Play5, 4 Play1
    Laptop: Thinkpad X220 - I7 , IPS, 16GB DDR3, 256GB SSD + PE4H + GTX580
    Coffee: DC Mini / 2x Vario v2 / Gene CBR-101

  • Probier am besten mehrere Speedtest Standorte aus.
    Ich erreich auch nicht mit jedem einen guten Durchsatz.
    Zürich Binz hatte bei mir immer super Werte!
    Dir gehts ja drum auszuprobieren wie Leistungsfähig deine PFSense ist. Kannst ja auch mehrere Speedtests parallel starten.

  • Zitat

    Original von 1984
    Das passiert halt wenn man seinen Backbone überbucht... :mua


    Sehr qualifizierte Aussage und nur knapp am Thema vorbei :applaus

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  • Zitat

    Original von hitchhiker


    Sehr qualifizierte Aussage und nur knapp am Thema vorbei :applaus


    ja ist doch so, von der zentrale bis zum kunden hast du 1gbps dediziert (eigenes SFP im Switch).


    Aber dann die Leitung bis zum Backbone und die Verbindung zu den Upstream Provider -> da hast du nie und nimmer dediziert 1gbps, das ist schon gar nicht möglich, und vorallem nicht zu diesem Preis.


    Darum kann es durchaus vorkommen das der Backbone zu Spitzenzeiten überbucht ist. Init7 rechnet ja mit durchschnittlich 0.5Mbit Traffic pro Kunde.


    Zitat Fredy Künzler:


    Zitat

    Das Gigabit, das dem Kunden gehört, ist die Leitung von seiner Wohnung bis zum ersten Aggregationspunkt. Diese Leitung ist bekanntlich ein dediziertes Gigabit und nicht etwa GPON oder DOCSIS, das bereits auf der Last Mile aggregiert respektive nominal überbucht. Es ist deshalb sachlich schon richtig, dass "sein Gigabit" nicht mit anderen Kunden geteilt wird. Und es ist ja auch so, dass wir jeden Fiber7 Pop mit 10 Gigabit anschliessen, dh. die Kapazität ist im Init7 Backbone gewährleistet.


    Aber ich sehe, dass man das auch anders verstehen kann, ein klassischer Fall von deformation professionelle. Mal sehen ob wir eine andere gleich kurze und knackige Formulierung finden. Uns eine Falschaussage zu unterstellen, finde ich dann doch ein bisschen übertrieben. Du weisst ja wie Internet Backbones funktionieren, die anderen Provider machen das genau gleich.


    Zitat 2 von ebendiesem:

    Zitat


    Die durchschnittliche Nutzung eine Breitbandkunden ist unter 0,5Mbps.


    Zitat

    Analogie dazu: die SBB verkauft auch viel mehr Generalabos, als sie zum Zeitpunkt X von Züri nach Bern zu befördern vermag, obwohl alle GA BesitzerInnen Anspruch auf Beförderung hätten.


    Doch die Nachfrage verteilt sich aufs ganze Netz und es wollen sowieso nie alle glrichzeitig fahren und es wird auch an unterschiedlichen Orten eingestiegen... und deshalb reicht die Kapazität aus, meistens jedenfalls.



    Das heisst also wenn an deinem POP, 10 Kunden aufgeschaltet sind die gleichzeitig ihre 1gbps Verbindung voll nutzen wollen so schaut der 11te Kunde in die Röhre.


    Ich verstehe nicht was an meiner Aussage nun unqualifiziert sein soll.


  • Naaajaaa.. Also so schlimm ist es ja nicht. Ich würde annehmen, dass dies verteilt wird. also 10Gbit / 11 = 909Mbit, immernoch genug ;-)


    Und die Zeit in der wirklich 1GBit gezogen wird ist ja sehr Gering. Eine Windows 2012 R2 Disk hast du innerhalb 36 Sekunden unten. Dass da wirklich so viele gleichzeitig 1GBit ziehen passiert praktisch nie.

    I survived RS.COM downtime 01/2008, and all I got was this lousy Signature

    Einmal editiert, zuletzt von solae ()

  • nur wenn der uTorrent im Upload unlimitert gesetzt wird, geht da im Upstream einiges los :skull :skull :skull

  • Mich amüsiert das Thema. Es muss ja ein Unterschied zwischen Homeleitungen und Transit Leitungen fürs Geschäft geben.
    Das eine Überbuchung stattfindet ist wohl jedem hier klar.
    Bei einer Geschwindigkeit von 1 Gbits bist Du aber nicht mehr in der Lage einzuschätzen wo der Flaschenhals ist.


    Wir diskutieren hier im Board Themen, welche Firewall überhaupt 1Gbits zuverlässig durchbringt, das zeigt ja wohl auch schon einige Probleme auf. Das Internet wird nach eBGP geroutet, das heisst der Weg welcher am wenigsten Hop hat wird gewählt - Was ist aber wenn dieser Weg ein Hop dazwischen hat der nur 100Mbits hat.. Das kann bei einem Upstream Provider passieren und schon is alles "im Arsch" ;) Da kann man nur hoffen das die ISP solche Probleme schnell erkennen und manuel anders routen über längere, aber schnellere AS Pfade hinweg....


    Schon bei 200Mbits hast Du das Problem das Du den Flaschenhals nicht mehr sauber identifizieren kannst. und dies nutzen die Provider auch aus. Ruf doch einmal an und sag das Du nicht vollen Speed bekommst. Dann wird nur der Test bis zu einem Speedserver im gleichen Netz gemacht und dann ist das Thema für den ISP ziemlich schnell erledigt.


    Also macht euch keinen Kopf, es wird sicherlich genügend Kapazitäten haben.

    Wenn "Server" eine Religion ist, habe ich die passende Kathedrale dazu!
    --
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    Mehr infos unter www.fsit.com oder via PN. Für Tweaker-Rabatt ist eine Nachfrage via PN sinnvoll.
    Noch 148'713 Mails checken um die Welt zu retten ??? Mit dem FSIT Spamfilter wäre die Welt mit nur 3'269 Mails gerettet.


    Wir freuen uns auch über ein Facebook Like ;)


    Ein Spermium enthält 750 MB an DNA-Daten. Das macht pro Ejakulation ca. 164,8 Mio. GB an Daten und entspricht rund 270 Mio. GBit/Sek. Bandbreite.

  • Selbst wenn man nur 500/500 konstant bekommt, ist dies für den Preis unschlagbar.
    Alleine der Upload Speed ist das Geld mehr als wert.


    Ich hoffe noch immer auf eine frühere Erschliessung. Sonst muss ich noch wegen dem Internetanschluss umziehen (first world problem).

  • Zitat

    Original von Entsafter
    Selbst wenn man nur 500/500 konstant bekommt, ist dies für den Preis unschlagbar.
    Alleine der Upload Speed ist das Geld mehr als wert.


    Ich hoffe noch immer auf eine frühere Erschliessung. Sonst muss ich noch wegen dem Internetanschluss umziehen (first world problem).


    Selbst für 200/200, der Download ist mir ziemlich egal.
    Wenn ich etwas herunterlade, muss ich ja nicht am Rechner sein,
    wenn man aber Video Streaming+Homecloud hat, ist man über jedes Megabit froh,
    dass man von den grossen Provider bekommt.

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  • Zitat

    Original von Solae


    Naaajaaa.. Also so schlimm ist es ja nicht. Ich würde annehmen, dass dies verteilt wird. also 10Gbit / 11 = 909Mbit, immernoch genug ;-)


    Und die Zeit in der wirklich 1GBit gezogen wird ist ja sehr Gering. Eine Windows 2012 R2 Disk hast du innerhalb 36 Sekunden unten. Dass da wirklich so viele gleichzeitig 1GBit ziehen passiert praktisch nie.


    Ja, aber damit sich das Angebot rechnet, ist schon eine bestimmte Anzahl (potenzieller) Kunden erforderlich.


    Da rechnet sich dann schnell mal 10Gbit/100 ..

  • Zitat

    Original von fastforward
    Schon bei 200Mbits hast Du das Problem das Du den Flaschenhals nicht mehr sauber identifizieren kannst. und dies nutzen die Provider auch aus. Ruf doch einmal an und sag das Du nicht vollen Speed bekommst. Dann wird nur der Test bis zu einem Speedserver im gleichen Netz gemacht und dann ist das Thema für den ISP ziemlich schnell erledigt.


    Stimmt nicht. Ich arbeite selbst bei einem ISP und Performance Probleme lassen sich relativ schnell identifizieren. Ausserdem setzten wir sehr viel Wert darauf dass unsere Kunden den vollen Speed bekommen und unsere Upstreams nicht überbucht sind. --> Es geht auch anders!


    Ausserdem gibts neben der Anzahl AS auch noch die local preference in der BGP-Konfiguration wo man "bessere" Peerings wie z.B. private peerings den Vorzug geben kann.

  • Wenn man 100/100 für 500 Franken verkauft, ist das auch nicht schwer mit dem Überbuchung verhindern.


    Und ja, selbst wenn die den 10Gbit Backbone mit 100 Kunden überbuchen, kriegt man immer noch mehr fürs Geld wie bei allen anderen Anbietern.

  • Zitat

    Original von 1984


    Stimmt nicht. Ich arbeite selbst bei einem ISP und Performance Probleme lassen sich relativ schnell identifizieren. Ausserdem setzten wir sehr viel Wert darauf dass unsere Kunden den vollen Speed bekommen und unsere Upstreams nicht überbucht sind. --> Es geht auch anders!


    Ausserdem gibts neben der Anzahl AS auch noch die local preference in der BGP-Konfiguration wo man "bessere" Peerings wie z.B. private peerings den Vorzug geben kann.


    Wenn Du direkt beim ISP arbeitest ja. Als Endkunde, welcher nicht hinter den Vorhanmg sieht ist es Unmöglich zu sehen an was es genau liegt.


    - Eigener Provider der den Backbone überlastet
    - AUsgelastete Router
    - Falsches Routing
    - Beim Upstream Provider ein Flaschenhals drin
    - Traffic Shapping beim eigenen oder Transit Provider
    - Ziel Server SATA Platte ausgelastet..
    - Ziel Server nur mit 100 Mbits angebunden /10 andere auch noch am runterladen.



    Es wird verdammt schwer für den Laien.


    Mit dem BGP geb ich Dir absolut recht, Aber der Provider routet meistens wie es für ihn am günstigstens kommt und nicht wie es für den User optimal wäre ,)


    Aber, wie dem auch sei ;) Ist sowieso eine never Ending Story ;)

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    Wir freuen uns auch über ein Facebook Like ;)


    Ein Spermium enthält 750 MB an DNA-Daten. Das macht pro Ejakulation ca. 164,8 Mio. GB an Daten und entspricht rund 270 Mio. GBit/Sek. Bandbreite.

    Einmal editiert, zuletzt von fastforward ()

  • Zitat

    Original von fastforward
    Aber, wie dem auch sei ;) Ist sowieso eine never Ending Story ;)


    Hihi ja, das hast du recht. Es gibt massive Unterschiede bei den Upstream Providern. Falls du mal selbst einen Tipp benötigst, wir haben da zwei sehr gute Upstreams welche anderen grossen wie z.B. Cogent weit überlegeng sind. (vorallem europäischer Raum und Gameserver)

  • Hallo zusammen,
    ich bin nun auch stolzer Besitzer einer symmetrischen Gigabit line von Fiber7.
    Da mein Netzwerkwissen bei 10mbit Ethernet Hubs aufgehört hat, habe ich jetzt ein paar Fragen bzgl. des neuen Glasfaser Anschlusses.


    Habe ich es richtig verstanden das es kein "Einwahlprotokoll" von mir zum Backbone gibt? Habe ich jetzt eine "Netzwerkverbindung" zum Server mit einer festen IP? Z.z. habe ich nur einen Medienwandler von Glasfaser auf Ethernet (TP-LINK MC220L). Ich warte gerade noch auf meinen Ethernet adapter für meinen Macbook Air, konnte daher bisher nicht testen. Was leider nicht funktioniert hat war der Anschluss des Netzwerkkabels an einen WLAN Repeater (weder auf Netzwerkport noch WAN Port). Hat jemand eine Ahnung woran das liegen kann? Ist das mit diesem Setup grundsätzlich nicht möglich? (Das der Durchsatz nicht erreicht wird von einem draft N wlan repeater ist klar, würde mir aber erstmal reichen. Gigabit Wlan router sind mir noch ein bisschen zu teuer..). Könnte ich das Ethernetkabel aus dem Converter in einen "normalen" gigabit switch hängen und alle "Clients" hätten dann Internet? Oder müsste ich einen Server einrichten der ICS aktiviert hat?
    Fragen über Fragen.. ich hoffe ich bekomme die ein oder andere Antwort :rolleyes


    Danke und Gruß


    Pino

  • Ohne Router wird das nichts @ pinowi
    Direkter Anschluss an 1 Client geht natürlich, aber das wird kaum das Ziel sein.


    Und Gbit Internet und dann beim AC Router geizen? :gap